62. Bundesköniginnentag in Düren 26.-28. Mai 2017
62. Bundesköniginnentagin Düren26.-28. Mai 2017

Düren- Geschichte und Gegenwart

Düren, 747 erstmals urkundlich erwähnt, blickt stolz auf eine lange Geschichte zurück und gestaltet selbstbewusst die Gegenwart, damit auch die Zukunft hier lebenswert bleibt.

Rund 90.000 Einwohner aus 122 Nationen leben hier friedlich miteinander.

Die Mittelstadt, zwischen Aachen und Köln und ganz in der Nähe des Nationalparks Eifel gelegen, ist eine Stadt der Märkte, die zum Besuch der Gastronomie und zum Einkaufen einlädt.

 

Gerade weil die Stadt im Zweiten Weltkrieg zu 97% zerstört wurde, haben die Bürgerinnen und Bürger ein ausgeprägtes Geschichtsbewusstsein. Düren erhielt beim Wiederaufbau das typische architektonische Gesicht der 50er Jahre. Einige der Bauten aus dieser Zeit, wie das kürzlich sanierte Rathaus im Herzen der Stadt, stehen deshalb unter Denkmalschutz.

 

Dass Düren sich zu einem harmonischen Miteinander von Geschichte und Gegenwart bekennt, beweist das zentral gelegene Leopold-Hoesch-Museum mit seinen überregional bedeutsamen Sammlungen Klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst. 1905  eingeweiht, wurde es im Zweiten Weltkrieg zerstört, in den 50er Jahren wieder aufgebaut und 2010 mit einem modernen Anbau komplettiert, der die Ausstellungsfläche verdoppelt.

 

Ihren Aufschwung im 19. Jahrhundert verdankt die Stadt vor allen Dingen der Papierindustrie. Papierherstellung und -verarbeitung wird heute noch in der Rurstadt groß geschrieben und im Papiermuseum dokumentiert.

 

Düren ist das Einkaufs-, Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum an der Rur und erfüllt auch mit einer Vielzahl von schulischen und kulturellen Einrichtungen zentralörtliche Funktionen.